Nach Emmas OP

Tja, wir lassen jetzt mal das Frauchen erzählen, denn über Emma gibt es momentan leider nix Dolles zu berichten. Hier ist vielleicht eine miese Stimmung, kann ich euch sagen …

Das kann man laut sagen, lieber Paulemann!
Also:
Den Tumor in Emmas Bauch hat man beim Operieren wohl doch nicht komplett erwischt. Das Labor hat an den Rändern des ausgeschnittenen Materials noch Krebszellen entdeckt, was bedeutet, dass nicht alles weg ist.
Nun gäbe es die Möglichkeit, sie noch einmal operieren und viel weiter ausschneiden zu lassen, doch wir haben uns dagegen entschieden.
Warum?
Nun, Emma scheint zu diesen Fettknubbeln am Bauch eine starke Neigung zu haben – schon jetzt – 14 Tage nach der OP! – ist zu sehen, dass sich ein neuer an anderer Stelle bildet. Das ging wirklich schnell! Und diese Dinger haben offenbar die Tendenz, bösartig zu werden. Das Teil müsste also auch dringend wieder weg.
Dazu kommt, dass niemand weiß, wie weit man eigentlich schneiden müsste, um an der Stelle, an der der entartete Knubbel saß, tatsächlich alles zu erwischen. Im Grunde also eine OP nach der anderen.
Nein das wollen wir ihr nicht antun. Sie soll noch ein schönes Leben haben, so lange es geht. Wenn es nicht mehr tragbar für sie ist, werden wir sie erlösen lassen. Da geht man mit Hunden ja „humaner“ um als mit Menschen … 🙁

Natürlich sind wir alle sehr traurig, aber da sie in ihrem Leben – angefangen mit den beiden Hüftoperationen mit 9 – 10 Monaten (siehe hier und hier und hier), die eine schreckliche Zeit für uns alle war, (besonders wegen der jeweiligen Wochen danach, keine Treppen steigen, nicht auf ein Sofa springen, wenig laufen, schon mal garnicht schnell, nachts in der Hundebox schlafen …), schon sehr viel mitgemacht hat, wollen wir ihr in ihren letzten Monaten (oder Wochen …, man weiß ja nicht, wie lange es dauert) so viel Freude wie möglich gönnen.

Auch für den Paulemann wird das hart, er ist sehr auf sie fixiert und wird sie sehr vermissen.
Aber noch haben die beiden Spaß und wissen zum Glück ja auch nicht, was auf sie zukommt. Auch was das angeht, haben sie es besser als so mancher Mensch …

Hier ein paar Fotos von heute Morgen:

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Manchmal machen sie gleichzeitig einfach mal das Gleiche. 😉

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Und dann schaut er wieder nach ihr, …

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Dann gehts aber erst mal raus …

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… den Garten inspizieren und Pipi-Machen.
Denn noch fühlen beide sich ja gut, toben auch viel miteinander herum.
Allerdings machen wir uns auch um Paul Sorgen – wegen seiner Leberwerte. Am 11. Dezember wird sein Blut wieder untersucht. Wir sind gespannt, ob sich nach 4 Wochen Leberdiät und Leberpillen dann etwas zum Positiven entwickelt hat.
Daumen-drücken wäre gut …

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