Archiv: Dezember 2007
Ich glaube, meinen Eintrag zu Silvester muss ich doch noch ein wenig korrigieren. So lärmempfindlich wie ich meinte, bin ich wohl doch nicht. Eben z.B. war ich mit meiner Chefin im Garten, weil sie für ihr Gartenblog ein paar neue Fotos machen wollte. Plötzlich hat’s unheimlich laut geknallt, und meine Futterfee meinte, da probieren ein paar Jungs aus der Nachbarschaft wohl schon mit ihren Böllern herum.
Und was soll ich euch sagen: Ich hab mich kein bisschen erschrocken, nur erstaunt geguckt.
Hier sieht man’s, denn natürlich hat sie dabei gleich auf den Auslöser an ihrer Kamera gedrückt …

Toll, dann bin ich wohl doch nicht so schissig, wie ich dachte.
Jetzt bin ich furchtbar traurig
Habe eben erfahren, dass mein Freund Herr Bärchen heute ganz plötzlich gestorben ist …

Ich kann es gar nicht fassen – was für ein Schock!
Auch sein Frauchen Shayanna tut mir unendlich leid …
Silvester

Meine Freundin Lisa, das Monsterchen, das bei meiner anderen Freundin Ocean wohnt, hat mich gefragt, ob ich mich vor dem Geballere an Silvester genauso fürchte wie sie.
Also – ich habs bisher ja nur zwei Mal erlebt (einmal bei Margarete auf Lanzarote, aber da war ich erst zwei Wochen alt, und einmal hier bei meinen Leuten) und kann mich gar nicht mehr so richtig dran erinnern, aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich davor Angst haben könnte. Wenn es nämlich so richtig knallt, zucke ich manchmal ganz schön zusammen. Man kann ja nie wissen, ob einem dabei nicht doch etwas passiert, auch wenn meine Leute mich betätscheln und sagen, ich könne ganz ruhig sein, da passiere mir nix.
Mit der Knallerei wollen die Menschen ja ein “neues Jahr” begrüßen, hat meine Futterfee mir erzählt (obwohl sie und der Michi da nicht mitmachen, sagt sie), und momentan wünschten viele Menschen anderen Menschen, dass das ein gutes Jahr wird.
Ich weiß zwar nicht, was ein “Jahr” ist, aber dass etwas, das mit so viel Knallerei begrüßt wird, gut wird, das wünsche ich dann auch einfach mal allen Leuten, die mich hier besuchen kommen.
(Und ich denke, ich bleibe einfach im Haus, wenn es draußen zischt und knallt. Auf meinem Sofa bin ich in jedem Fall sicher, das weiß ich. Es hilft ja auch gegen den Staubsauger …)
Wuff, Wuff – eure Emma

So, und nun hab ich auch das noch gelernt: Den Papierabriss bei BlogDesk. und den Text um das Bild herum laufen zu lassen.
Wow, was ich jetzt so alles kann … – klasse!
(Aber ich sehe gerade auch, dass ich in meinem Blog offenbar immer einen Rahmen um die Bilder gesetzt bekomme, so dass das mit dem Abriss nur halb so toll aussieht. Nu ja – macht nix, ist trotzdem mal was anderes …)
Was soll ich an diesem Abend, den die meisten von euch “Heilig Abend” nennen, auch anderes machen, als mich sinnvoll zu beschäftigen, alles mögliche ausprobieren und in der Vergangenheit meiner Familie herum zu schnüffeln während es hier in der Wohnung unglaublich lecker riecht, weil Herrchen lecker Pute im Bratrohr hat …?
Da denkt man dann auch schon mal an die Kumpels, die vor mir mit meiner Futterfee und dem Michi-Mann zusammen gelebt haben. Ist ja nicht nur ein Schenke-Fest, sagt Frauchen, sondern auch eines, bei dem man sich ein wenig “besinnen” kann …
Meine Futterfee hatte vor langer Zeit übrigens schon einmal eine EMMA, fällt ihr gerade jetzt zum Winter-Schenke-Fest wieder ein.
Hier ist sie:


Eine Mischung aus der Liebesaffäre zwischen einem Bernhardiner und einer Schäferhündin. Das war auf Mylopa, einem einsam gelegenen Bauernhof im Münsterland, und heute ist diese EMMA lange tot. Aber sie war auch ein toller Hund, sagt Frauchen, und es ist ihr sehr schwer gefallen, sie damals zu verlassen …
Hier die Webseiten zu ihrem Roman dazu.
Wieder was gelernt
Ich hab ja gestern das Blog von der Amie entdeckt. Endlich mal eines, in dem auch ein Hund so richtig selbst etwas erzählen kann – wie ich hier.
In diesem Amie-Blog hab ich gesehen, dass dort einige Fotos wie abgerissen wirken. Meine Futterfee – neugierig wie sie nun mal ist – wollte sich das natürlich auch gleich anschauen und dann von der Rothaarigen wissen, wie das geht. Daraufhin hat die Rothaarige – äh, die Mari – meiner Futterfee einen Link geschickt, in dem sie uns erklärt hat, wie wir – das heißt: hauptsächlich ich – noch einfacher bloggen kann, und wie ich schöne Bildeffekte erreichen kann.
Leider krieg ich das Abgefressene bei den Bildern noch nicht hin, aber die Mari wirds meiner Futterfee sicher noch erklären, dann lern ich es auch …
Ach ja:
Und dann wünsch ich euch allen ein tolles Winter-Schenke-Fest.
Ich freu mich schon auf meine Zusatz-Leckerchen … *wedel*
Wuff, Wuff – eure Emma
(Diesen Beitrag hab ich übrigens mit diesem BlogDesk-Programm erstellt. Geht total leicht, kann sogar ich. *g*)
… heute Morgen am Teich fast die Zunge fest gefroren:

Komisch, dass das leckere Teichwasser plötzlich so hart ist …
Wuff, Wuff – eure Emma
Nach dem langen Spaziergang eben …
… bin ich jetzt erst mal kaputt.

Nee – nicht mal mehr ein Wuff … *schnarch*
So, nun will ich euch aber endlich die Geschichte mit meinen Hüften zuende erzählen:
Dass ich noch ein 2. Mal unters Messer musste, wisst ihr ja schon. (Für meine Leute war das übrigens damals nur mit Spenden möglich, da sie schon für die 1. OP ihr ganzes Geld ausgegeben hatten und der Michi-Papa gerade arbeitslos war. Hier könnt ihr sehen, wer für mich gespendet hat.)
Ich kann euch sagen: Es war danach schlimmer als nach der 1. Operation. Erstens musste ich länger in der Klinik bleiben (3 Tage!), und zum Zweiten kam ich – auch als ich schon wieder zuhause war – viel schwerer wieder auf die Beine.
Das Hinhocken beim Pipi-Machen fiel mir bedeutend schwerer (ihr hättet meine verzweifelten Verrenkungen dabei mal sehen müssen), und Frauchen musste mir ein paar Tage länger Schmerzmittel geben als beim 1. Mal.
So dauerte es auch ein bisschen länger, bis wir die ersten kleinen Spaziergänge machen konnten, denn ihr müsst euch vorstellen: Die erste Seite noch nicht wieder so richtig zusammengewachsen und die zweite Seite noch ganz frisch zersägt. Da war natürlich auch meine Futterfee recht unsicher …
So sah ich nun von hinten aus:

Rechts schon wieder ein dünner Fell-Flaum (Mannomann, hat das gedauert, bis da endlich wieder was kam) und links noch ziemlich kahl.
Nachts musste ich – wie inzwischen schon seit einigen Wochen – weiter in meiner Hütte pennen.

Die hatten sie schon vor dem ersten Eingriff für mich gekauft, denn – so hat Frauchen es mir erklärt – es musste ja auch für die Nacht, wenn alle schlafen, sicher gestellt werden, dass ich nicht aufs Sofa oder sonst irgendwo drauf hüpfe.
Das Ding stand im Wohnzimmer neben der Couch, und Ulrike hat die ganze Zeit neben mir geschlafen, damit sie gleich merken konnte, wenn ich da raus wollte, z.B. zum Pinkeln oder so …
Das einzig Gute dieses Mal war, dass meine Haare schneller nachwuchsen als nach der ersten OP, so dass ziemlich schnell beide Seiten gleich aussahen, obwohl die erste Seite 6 Wochen früher operiert worden war.
Ja, und so nach weiteren 6-8 Wochen gings dann wieder. Da konnten wir schon wieder unseren ganz normalen Rundgang über die Felder machen, und sie hatten mir eine längere Leine gekauft, damit ich zwischendrin auch schon mal ein Stückchen spurten konnte. Aber bis ich wieder so richtig rennen durfte, dauerte es noch ein Weilchen, da waren meine Leute ganz vorsichtig. Denn – stellt euch vor, das hätte irgendwo geknackt und alles wäre wieder kaputt gewesen …
Nicht auszudenken!
Nee, nicht das alles noch einmal …!
Ja, aber die nächste (und hoffentlich letzte) OP stand mir auch noch bevor.
Doch davon erzähle ich euch später. Bis dahin
Wuff, Wuff – eure Emma
Vor lauter Hektik gestern hab ich ganz vergessen euch zu erzählen, dass ich gestern 2 Jahre alt geworden bin.
Mannomann, wie schnell die Zeit vergeht …

Seh ich nicht schon richtig erwachsen aus?
Nochmal zum Vergleich – so ungefähr bin ich in mein neues Zuhause gekommen:

Dass ich Papas Schoßhund bin, hat sich übrigens bis heute nicht geändert. Ist einer meiner Lieblingsplätze. Ich weiß auch nicht, weshalb er dabei nun manchmal so stöhnt und was von “ganz schön groß und schwer geworden” faselt. Mir gefällts dort – nach wie vor …
Wuff, Wuff – eure Emma









