Kategorie: Emma im Pech
Mir gehts heute nicht so dolle …
Deshalb schnüffele ich mal ein bisschen am Lavendelkraut herum. Vielleicht hilft das ja …

Frauchen sagt, früher hätten die Damen auch an Riechfläschchen geschnuppert, wenn sie etwas “unpässlich” (?) waren …
Mein Blut
Schon am Freitag Nachmittag hat die Futterfee ja nach dem Ergebnis meiner Blutuntersuchung gefragt. Alles in Ordnung, ich hätte Super-Blut, hat die Frau des Doktors ihr am Telefon erzählt. Sie solle trotzdem vorbeikommen und ein homöopathisches Medikament für mich abholen.
Ja, und da sie am Freitag noch so viel im Garten zu tun hatte, hat sie es auf heute verschoben, nach diesen Tagen, an denen der Papa die ganze Zeit bei uns zuhause war. (Toll übrigens!)
Heute nun war sie dort, hat die Blutuntersuchung bezahlt und noch mal mit dem Doktor gesprochen – hat sie mir erzählt, denn dieses Mal hat sie sich und mir den laaaaangen Weg erspart und ist mit dem Auto hingefahren.
Nee, da sei in meinem Blut wirklich alles ok, soll er gesagt haben, keine Anzeichen für eine körperliche Ursache meiner Leck-Anfälle.
“Vielleicht hat sie einfach einen Tick”, soll er gesagt haben, “das kommt bei dem ein oder anderen Hund schon mal vor. Ich hatte hier mal einen, der sich die ganzen Haare von den Pfoten geleckt hat, und da war nichts – kein Exzem, kein Pilz oder sowas …”
“Dir würde ich einen solchen Tick schon auch zutrauen, alte Zicke”, hat sie zu mir gesagt als sie wieder zuhause war. Und dann hat sie mir ein kleines weißes Döschen vor die Nase gehalten. “Sieh dir das an, da sind leckere Pillen drin, davon kriegst du jetzt morgens und abends eine. Dann wollen wir doch mal sehen …”
Dann hat sie mir ein dickes, leckeres Stück Fleischwurst abgeschnitten, eine von diesen kleinen, weißen Pillen da reingedrückt und wohl gedacht, ich hätte das nicht gemerkt. Pah – ich bin doch nicht blöd. Aber die schmeckte wirklich lecker, schön süß. Von den Dingern kann sie mir ruhig welche im Futter verstecken, da hab ich nix dagegen. *wedel*
Hach ja – und jetzt genieß ich erst mal das schöne Wetter …

Langer Spaziergang
Gestern denk ich: Mannomann, endlich zieht sie die Jacke an, ohne dabei zu sagen: Ich komm gleich wieder, muss mal eben Auto fahren – einkaufen.
Sie schreibt einen groooßen Zettel und legt ihn für Papa auf den Küchentisch. Dann holt sie sogar die Leine, und was passiert? Ich dreh vor Freude fast durch. Endlich, denk ich, endlich nimmt sie mich mal wieder mit.
Und was glaubt ihr?
Die Leine angeklickt und raus mit mir aus der vorderen Haustür. Aus der VORDEREN Haustür, da gehen wir sonst NIE raus, sonst geht es immer HINTEN raus. Also das ist schon mal komisch.
Ja, und dann will sie in eine völlig andere Richtung, als in die, wo wir sonst immer lang laufen, und SIE sagt: “Jetzt gehen wir ins Dorf, Schätzchen.”
DORF, denk ich, was ist DAS denn nun schon wieder??
Ja, und so latschten wir los. Alles neu für mich – völlig fremde, aber interessante Gerüche. Doch sie lässt mich kaum schnuppern, zieht mich immer weiter und weiter. Nur noch Häuser und breite Straßen. Große, dicke Autos flitzen an uns vorbei, und ich würde gern fliehen, weil ich Angst bekomme. Aber sie zieht mich ganz nah an sich heran, sagt zwischendurch immer mal wieder “Fuß!”, und langsam fühle ich mich ein bisschen sicherer – so nah neben ihrem Bein, und ich hör auch auf, so dolle an der Leine zu ziehen.
Wir laufen auf eine Kreuzung zu, bei der an allen Ecken Lampen aufgestellt sind, mit roten, gelben und grünen Lichtern. Da müssen wir rüber, aber ich muss mich erst hinsetzen, und diese stinkenden Autos zischen an uns vorbei, wehen mir die Ohren fast weg. Erst als die Lampe vor uns auf grün umschaltet, geht es weiter und weiter …
Nee, wenn DAS das “Dorf” ist, denke ich, mag ich es nicht. Da lauf ich doch lieber hinten bei uns über die Feldwege und Wiesen.
Irgendwann kommen wir weg von der großen Straße – in eine Siedlung. Da läuft es sich schon bedeutend angenehmer und ruhiger, und ich muss nicht mehr so eng an Futterfees Bein laufen, kann ab und zu auch mal Zeitung lesen. Muss tolle Kerle geben in der Gegend, denk ich.
Ja, und dann – nach einer ganzen Weile – biegen wir in einen Garten ein, und an der Garage von dem Haus hängt so ein Schild, das ich schon kenne, und mir schwant Böses.
So ein Schild ist das:

Um Himmels Willen, denk ich, was soll DAS denn???
Die werden mich doch nicht schon wieder …!?
Hinten im Garten dieses Hauses gehts dann eine lange Treppe runter in den Keller. Niemand da außer uns – alle Stühle leer. Wir setzen uns kurz, dann geht eine Tür auf und heraus kommen Leute mit einem Kumpel. Ich hätte den gern ein bisschen geknutscht, aber die Leute ziehen gleich mit dem weiter, und ein Mann, den ich nicht kenne, gibt Frauchen die Hand und nimmt uns mit in sein Zimmer.
Der Geruch darin kommt mir auch bekannt vor – genauso wie dieser Tisch in der Mitte. Oh je, oh je, denk ich …
SIE erzählt ihm davon, dass ich ab und zu meine Leckanfälle kriege, und dass ich überhaupt so einen komisch festen und schleimigen Speichel habe – fast wie Klebstoff, den sie auch immer nur schwer aus meiner Futterschüssel kriegt, wenn sie sie auswäscht.
Und er sagt, wenn man wirklich wissen will, wie es in meinem Magen aussieht, müsse man eine Magenspiegelung (???) machen, aber zunächst könne man mal versuchen, mein Blut zu untersuchen.
Zack – bin ich auf diesem Tisch, und – nochmal zack – hab ich eine Nadel im Arm. Aber die merke ich kaum, und so zucke ich nicht einmal. Außerdem bin ich damit beschäftigt, die Leckerchen, die er mir auf dem Tisch vor die Nase gelegt hat, so schnell wie möglich wegzuputzen. Geht doch nicht, dass die für einen anderen Kumpel liegen bleiben …
Danach sieht er mir in die Ohren und meint, das Mittel, dass SIE gestern schon bei seiner Frau für mich abgeholt hat, sei genau richtig dafür, was dort drinnen in meinen Ohren nicht ganz in Ordnung sei und was mich während der letzten Tage den Kopf immer leicht schief halten lässt.
Schließlich gibt sie ihm mein Impfbuch, und er schaut nach, ob das mit der Impferei bei mir mal wieder fällig ist. Ja, ja …
Wieder gibts eine Handvoll Leckerlies (was für ein netter Mann, denke ich) – diesmal auf den Boden – und dann könnt ihr euch sicher schon vorstellen, was passiert. Diesen zweiten Pieks (hinten am Po) merke ich dann doch, aber da ich vorn ja noch immer mit den Leckerlies beschäftigt bin, ist das schnell wieder vergessen.
“Am Freitag Nachmittag können Sie wegen des Blut-Ergebnisses anrufen”, sagt er, und schon sind wir wieder in diesem Raum mit den vielen Stühlen. Jetzt ist es dort bedeutend voller, aber wieder darf ich meine Kumpels nicht knutschen. SIE zieht mich gleich die Treppe hoch und raus aus dem Garten.
“Hm …, wo der Papa nur bleibt?”, fragt sie und schaut die Straße rauf und runter. Doch von Papa ist weit und breit nix zu sehen. Also laufen wir los – den gaaaaanzen Weg wieder zurück …
Zuhause ist der Papa auch nicht. Nicht im Haus und nicht im Garten. Auch sein Motorrad steht noch nicht in der Garage – SIE hat extra nachgeschaut.
“So langsam mach ich mir Sorgen”, sagt sie, setzt sich drinnen aufs Sofa und zieht ihre Schuhe und Socken aus. Unter ihrem Fuß ist eine dicke Hautblase. So ein richtig kleiner Ballon.
“Und das alles nur, weil unsere Madame absolut nicht Auto fahren mag”, stöhnt sie und reibt sich die Blase mit Salbe ein.
Auch ich bin ziemlich geschafft und mach mich – nach einem ordentlichen Schluck Wasser – erst mal auf dem Teppich lang.
Ja, und dann kommt er endlich doch, der Papa, und erzählt was von “länger arbeiten, sonst hätte ich morgen in die Schweiz gemusst …” und sowas …
… stimmt mit meinem Magen nicht. Manchmal werde ich ganz hektisch und lecke wie eine Verrückte hier den Boden und die Teppiche ab, bin kaum mehr ansprechbar. Frauchen lässt mich dann immer ganz fix nach draußen, damit ich Gras fressen kann, denn das ist das Einzige, was mir in diesen Momenten gut tut. (Trockenes Brot oder Haferschleim fresse ich immer erst danach.)
Sie hat in Hundeforen gefragt, was das nur sein könnte, und man hat ihr gesagt, dass das höchstwahrscheinlich Sodbrennen ist, und dass man dagegen etwas tun muss, damit die Speiseröhre nicht krank wird.
Ich hab das schon, seit ich ganz klein war. Manchmal kommt es öfter hintereinander – manchmal erst nach vielen Wochen wieder mal.
SIE war schon in der Apotheke und hat gefragt, ob es etwas dagegen gibt, und da hat man ihr Globuli verkauft – “Robinia comp” hießen die, und ich hab inzwischen schon das ganze Gläschen leer gefuttert. Aber geholfen hat es eigentlich nicht – diese blöden Anfälle kommen immer noch …
Gestern hat sie dann mal bei Renate, unserer Tierärztin angerufen. Weil ich ihr am Wochenende das ganze gefressene Gras (und auch noch ein paar andere Sachen dazu) wieder vor die Füße gek… – äh gelegt habe, hatte sie das in eine Plastikschale mit Deckel drauf gepackt und wollte fragen, ob Renate damit was anfangen kann, damit man endlich weiß, was für Bakterien sich in meinem Magen so herumtreiben.
Aber da geht nix, hat die TÄ gesagt, und so ist das Zeugs im Müll gelandet. Nein, ich müsse zu ihr kommen, hat sie gemeint, und dann müsse sie mir Blut abzapfen – nur so könne man herausfinden, was ich habe. *grusel*
Ach nee, nicht schon wieder Auto-fahren und pieksen …
So, nun will ich euch aber endlich die Geschichte mit meinen Hüften zuende erzählen:
Dass ich noch ein 2. Mal unters Messer musste, wisst ihr ja schon. (Für meine Leute war das übrigens damals nur mit Spenden möglich, da sie schon für die 1. OP ihr ganzes Geld ausgegeben hatten und der Michi-Papa gerade arbeitslos war. Hier könnt ihr sehen, wer für mich gespendet hat.)
Ich kann euch sagen: Es war danach schlimmer als nach der 1. Operation. Erstens musste ich länger in der Klinik bleiben (3 Tage!), und zum Zweiten kam ich – auch als ich schon wieder zuhause war – viel schwerer wieder auf die Beine.
Das Hinhocken beim Pipi-Machen fiel mir bedeutend schwerer (ihr hättet meine verzweifelten Verrenkungen dabei mal sehen müssen), und Frauchen musste mir ein paar Tage länger Schmerzmittel geben als beim 1. Mal.
So dauerte es auch ein bisschen länger, bis wir die ersten kleinen Spaziergänge machen konnten, denn ihr müsst euch vorstellen: Die erste Seite noch nicht wieder so richtig zusammengewachsen und die zweite Seite noch ganz frisch zersägt. Da war natürlich auch meine Futterfee recht unsicher …
So sah ich nun von hinten aus:

Rechts schon wieder ein dünner Fell-Flaum (Mannomann, hat das gedauert, bis da endlich wieder was kam) und links noch ziemlich kahl.
Nachts musste ich – wie inzwischen schon seit einigen Wochen – weiter in meiner Hütte pennen.

Die hatten sie schon vor dem ersten Eingriff für mich gekauft, denn – so hat Frauchen es mir erklärt – es musste ja auch für die Nacht, wenn alle schlafen, sicher gestellt werden, dass ich nicht aufs Sofa oder sonst irgendwo drauf hüpfe.
Das Ding stand im Wohnzimmer neben der Couch, und Ulrike hat die ganze Zeit neben mir geschlafen, damit sie gleich merken konnte, wenn ich da raus wollte, z.B. zum Pinkeln oder so …
Das einzig Gute dieses Mal war, dass meine Haare schneller nachwuchsen als nach der ersten OP, so dass ziemlich schnell beide Seiten gleich aussahen, obwohl die erste Seite 6 Wochen früher operiert worden war.
Ja, und so nach weiteren 6-8 Wochen gings dann wieder. Da konnten wir schon wieder unseren ganz normalen Rundgang über die Felder machen, und sie hatten mir eine längere Leine gekauft, damit ich zwischendrin auch schon mal ein Stückchen spurten konnte. Aber bis ich wieder so richtig rennen durfte, dauerte es noch ein Weilchen, da waren meine Leute ganz vorsichtig. Denn – stellt euch vor, das hätte irgendwo geknackt und alles wäre wieder kaputt gewesen …
Nicht auszudenken!
Nee, nicht das alles noch einmal …!
Ja, aber die nächste (und hoffentlich letzte) OP stand mir auch noch bevor.
Doch davon erzähle ich euch später. Bis dahin
Wuff, Wuff – eure Emma
Na, wenn Frauchen schon nicht dazu kommt, endlich die Röntgenaufnahmen von mir abzufotografieren, will ich euch die Geschichte dennoch weiter erzählen, damit ihr nicht so unendlich lange warten müsst.
Aaalso:
Wie ich nach der “Dreifache Beckenosteotomie” (DBO) wieder nach Hause gekommen bin, hab ich euch ja schon erzählt. Schön sah mein Hintern danach erst mal nicht aus, aber das war nicht das Schlimmste. Das Schlimmste war, dass ich mich ein paar Wochen lang kaum bewegen durfte. Und DAS MIR, wo ich doch so eine Wilde bin …
Selbst im Garten haben sie mich an der Leine festgehalten, und es ging eh nur zum Pinkeln und Häufchen machen hinaus.


Ich kann euch sagen – das war vielleicht blöd … ![]()
Logisch, dass ich ganz schön frustiert war. Das wurde erst nach zwei Wochen ein bisschen besser, da durften wir schon wieder gaaaanz kurze Spaziergänge außerhalb meines … äh … unseres Gartens machen.
Aber auch für Ulrike war diese Zeit nicht schön. Sie konnte ja auch nicht einfach die Tür zum Garten für mich aufmachen – wie jetzt wieder, sondern sie hatte mich ständig an der Backe, und sie musste höllisch aufpassen, dass ich nicht DOCH mal aufs Sofa springe, oder so …
Beschmust wurde ich nur noch auf dem Boden.
Irgendwann haben meine Leute es mir dann aber verraten, und ich muss sagen: Ich war ziemlich geschockt!
Gleich nach der Operation haben sie sich mit der Klinikärztin nämlich mein Röntgenfoto angeschaut, das sah dann ungefähr so aus (ist von einem anderen Hund aus einer anderen Klinik):
Und dabei ist heraus gekommen, dass es mit der einen Hüft-Seite nicht getan war. Eigentlich war die andere Seite noch viiiieeel schlimmer!
Ja, und was will ich euch damit sagen?
Richtig!
Sechs Wochen nach der 1. OP musste ich noch ein zweites Mal unters Messer. Wieder in dieses blöde Auto, wieder in die Klinik, wieder diese dämlichen Spritzen und all der Mist. Und danach …
Aber davon erzähl ich euch später.
Wuff, Wuff – eure Emma
Von meinem Knochenfoto hab ich euch ja schon erzählt. Nun gehts weiter mit dieser traurigen Geschichte. (Nein, nicht weinen, ist alles gut ausgegangen, und ich lebe noch.)
Aaaalso:
Renate hatte Frauchen einen Tipp gegeben, wohin sie mit mir nach dem Foto gehen sollte. Eine Tierklinik in Greven. Ganz nett dort, aber die Fahrt …, sag ich euch! Ich mag doch nun mal kein Auto-Fahren. Schon allein dieses Sicherheits-Geschirr, dass F. mir dazu anzieht. Grauenhaft! Deshalb hab ich erst mal ordentlich den Rücksitz voll gekotzt. Mir war aber auch soooo schlecht …
Die junge Ärztin in der Klinik hat genauso wie Renate an mir herum gefummelt und meine Gelenke verbogen. Tat bei manchen Bewegungen ganz schön weh …
Danach hat sie mit Ulrike und Michi irgendwas besprochen. Ich hab nicht verstanden, was das genau war, aber Frauchen hat mir später erzählt, dass es mehrere Möglichkeiten gäbe, meine Knochen wieder in die richtige Position zu bringen. Man konnte entweder einen Muskel an dem Bein entfernen, bei dem nicht alles in Ordnung war, oder mir da an drei Stellen die Knochen zersägen, das Stück mit der Pfanne, in die die Gelenk-Kugel muss, ein Stück drehen, damits besser übereinander passt. (DBO – “Dreifache Beckenosteotomie” nennt man das.)
Ich kann euch sagen, da hat sich mir aber das Nackenfell gesträubt!
Bei meinen Leuten war das – glaube ich – nicht anders, denn sie haben lange überlegt, was sie mit mir machen lassen sollten. Frauchen hat stundenlang im Internet herumgelesen, um zu schauen, was wohl besser für mich wäre – auf Dauer. Schweren Herzens haben sie sich dann entschlossen – für die DBO, also diese Knochenbrecherei.
Ja, und dann kam der Tag mit der neuen Auto-Fahrt, an dem sie mich bei diesen fremden Leuten gelassen haben. Aber davon hab ich nach kurzer Zeit nicht mehr viel mitbekommen, denn nach der Spritze, die sie mir ins Bein gegeben haben, bin ich sehr schnell eingeschlafen.
Als sie mich wieder nach Hause geholt haben, sah ich dann am Hintern so aus:

Sieht das nicht furchtbar aus? Wie ein gerupftes Huhn. Und das war nur eine meiner Narben. Ganz hinten am Popo und unterm Bauch gabs jeweils noch eine …
Ja, und dass es das nun war mit dem Stress, war ein Irrglaube. Aber wie es danach weiter gegangen ist, erzähl ich euch später.
Wuff, Wuff – eure Emma
August 2006 – schlimme Nachrichten!
Im August 2006 – ich war gerade 8 Monate alt – fing plötzlich dieses Knacken beim Laufen an. Meine Leute waren wild besorgt, denn das war ziemlich laut und nicht normal. Bei jedem Schritt: Knack, knack, knack … – hinten an meinem Popo …
Also haben sie mich ins Auto gepackt, (was ich gar nicht gerne mag), und sind mit mir zu Renate gefahren. Bevor wir mit der zusammen kamen, hab ich, als wir bei ihr ankamen, erst mal ein paar neue Kumpels getroffen. Die haben alle in dem Raum gesessen, in dem wir auf sie gewartet haben. Sooo viel Besuch hat die gehabt, und ich muss sagen, als sie mich endlich kraulen kam, fand ich sie auch ganz nett. Es war auch nicht schlimm, dass sie mir ins Maul und in die Ohren schaute, ich bin ja gar nicht so … – außerdem kitzelte das in den Ohren ein bisschen, so dass ich etwas lachen musste.
Weniger angenehm war dann aber, dass Frauchen und Renate sich so komische lange Schürzen anzogen, mich auf einen Tisch legten, und dass Renate ziemlich kräftig an meinen Hinterbeinen zog, dass sie ganz gerade nebeneinander lagen. Dann kam so ein großer Fotoapparat von der Decke, und es summte einmal recht laut.
Danach durften wir uns erst wieder in den ersten Raum setzen, und es waren in der Zwischenzeit schon wieder neue Kumpels dort. Dafür war der Schwarze, der mir so sympathisch war, nicht mehr da. Schade …
Ich hatte mich gerade mit einem der Neuen bekannt gemacht, da rief Renate uns auch schon wieder zu sich, und ihre Stimme klang sehr besorgt, als sie mit Frauchen sprach. Dann klemmte sie etwas Schwarzes vor eine Lampe an der Wand, sprach weiter mit Frauchen und zeigte auf dem Bild, das man durch das helle Licht sah, herum.
Das Bild zeig ich euch hier mal:

Darauf sollte man angeblich sehen, was mit meinen Knochen nicht in Ordnung war.
Na, vielleicht könnt ihr euch einen Reim drauf machen …
Jedenfalls hatte dieses Bild schlimme Folgen für mich.
Wuff, Wuff – eure Emma
Tja, so kann es kommen, wenn man nicht genau hinschaut und einfach so durch die Gegend rennt:

Seht ihr die dicke Beule oben an meinem Kopf?
Hach, hat das weh getan!
Ich will ja nichts beschönigen, aber ihr müsst wissen, dass hier bei uns zuhause auch noch ein anderes Tier, der Felix wohnt.

Den fand ich von Anfang an total interessant. Er mich vielleicht auch, aber so richtig Lust auf meine Küsschen hatte der – zumindest während meiner ersten Tage hier – nicht. (Heute knutscht er schon manchmal zurück, aber nur wenn er Lust hat.)
Nun ja, weiter müsst ihr wissen, dass ich damals ja noch viel kleiner war, so dass ich ein ganz kleines Bisschen unter den kleinen Tischen durch passte, die hier im Wohnzimmer herumstehen. Das klappte prima, so lange ich langsam lief, aber … – ihr könnt es euch sicher denken … *seufz*
Ja, das mit der Beule war das erste Unglück.
Aber es folgte leider noch viel Schlimmeres …
Erzähle ich euch später.
Wuff, wuff – eure Emma










