Taraa – schon wieder ein Monat herum!

In unserem Alter zählen ja noch die Monate, wenn man Geburtstage feiert. Und da wir beide, der Willi und ich, an einem 17. im Monat geboren sind, haben wir also auch beide heute mal wieder „Monats-Geburtstag“. Der Willi wird 9 Monate alt, ich 15 Monate. Also – anders ausgedrückt: Der Willi wird ein Dreivierteljahr alt, ich ein Jahr und ein Vierteljahr …

Ach, und seht ihr, dass wir uns mittlerweile so dolle gut kennen, dass wir auch auf Zwillinge machen können? Zumindest schon mal mit den Ohren. Hier die Variante „rechtes Ohr nach hinten geklappt, linkes Ohr einmal längs gefaltet und vom Kopf weggestreckt“.
Toll, was? Und wir haben uns nicht mal abgesprochen, sowas funktioniert bei uns ganz automatisch … *wedel_wedel*

Frohes Neues!

Sowas sagen unsere Leute jedenfalls momentan zu allen möglichen Leuten. Uns haben sie erklärt, dass sie damit ein neues JAHR meinen, aber was ein neues JAHR ist, haben wir nicht verstanden.
Allerdings knallt es um uns herum schon eine ganze Weile, doch das macht uns nix aus, tut uns ja nicht weh, nervt nur ein bissel, so dass wir dann ärgerlich in die Luft bellen. Ob derjenige, den wir damit meinen, das hört, wissen wir aber nicht. Ist auch wurscht, Hauptsache, wir sind unseren Ärger losgeworden.

Nachher, wenn es ganz dunkel ist, soll das mit dem Bumbum noch doller werden, sagt SIE, doch das ist uns auch egal. Wir sind dann ja ohnehin drinnen bei unseren Leuten und machen es uns dort gemütlich. Aber wir wünschen euch jetzt auch einfach mal ein FROHES NEUES … *wedel*

Ellis Kastration heute

Mir war ja mulmig dabei, doch es muss bei einem Rüden im Haus einfach sein. Heute morgen um 8 Uhr hatten wir den Kastrations-Termin. Um viertel vor 12 konnte ich die arme Maus wieder abholen.

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Sie gibt keinen Mucks von sich, nur wenn der Willi ihr im Moment zu nah kommt, gibts mal ein kurzes, aber heftiges Keifen.
Ansonsten weiß sie sicher nicht, wie ihr geschieht. Richtig weh tut es vielleicht nicht, denn sie hat Metacam und ein noch stärkeres Schmerzmittel bekommen, aber auch dieses seltsame Ding, was man ihr angezogen hat … Nee, ich glaube, das mag sie nicht.
Außerdem zittert sie viel, und da ich von eigenen OPs weiß, dass man nach Narkosen immer tierisch friert, hat sie noch eine 2. Decke bekommen.

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Damit scheint es zu gehen. Nu ja – einigermaßen.

Während der OP hat man festgestellt, dass bei ihr wieder eine Läufigkeit beginnt. Viel zu früh! Die erste Läufigkeit war doch erst im Juni! Die OP sei trotzdem gut gelungen, sagte die Ärztin.
Bei der Blutuntersuchung vorher hat man einen erhöhten Leberwert festgestellt. Das müssen wir im Auge behalten. Und beim Röntgen zeigten ihre Hüften sich nicht ganz so makellos wie beim Willi, die Knie dagegen stabil und schön. (Wir wollten gern wissen, weshalb sie beim Laufen hinten immer so hoppelt …) Wegen der Hüften fand die Ärztin es in jedem Fall besser, dass sie so klein und leicht ist.
Wachstumsfugen konnte man – ebenfalls anders als beim Willi – bei Elli auf dem Röntgenbild keine mehr sehen. Sie ist also tatsächlich ausgewachsen. Jetzt müssen wir mit dem Futter aufpassen, damit sie nicht zu dick wird!

Aus Erfahrung mit der Kastration von Hündinnen weiß ich, dass die erste Nacht danach überstanden sein muss. Dann wird es ziemlich normal weitergehen. Und wenn in 10 Tagen die Fäden gezogen sind, wird alles schon wieder vergessen sein.