Ellis Kastration heute

Mir war ja mulmig dabei, doch es muss bei einem Rüden im Haus einfach sein. Heute morgen um 8 Uhr hatten wir den Kastrations-Termin. Um viertel vor 12 konnte ich die arme Maus wieder abholen.

00

Sie gibt keinen Mucks von sich, nur wenn der Willi ihr im Moment zu nah kommt, gibts mal ein kurzes, aber heftiges Keifen.
Ansonsten weiß sie sicher nicht, wie ihr geschieht. Richtig weh tut es vielleicht nicht, denn sie hat Metacam und ein noch stärkeres Schmerzmittel bekommen, aber auch dieses seltsame Ding, was man ihr angezogen hat … Nee, ich glaube, das mag sie nicht.
Außerdem zittert sie viel, und da ich von eigenen OPs weiß, dass man nach Narkosen immer tierisch friert, hat sie noch eine 2. Decke bekommen.

00

Damit scheint es zu gehen. Nu ja – einigermaßen.

Während der OP hat man festgestellt, dass bei ihr wieder eine Läufigkeit beginnt. Viel zu früh! Die erste Läufigkeit war doch erst im Juni! Die OP sei trotzdem gut gelungen, sagte die Ärztin.
Bei der Blutuntersuchung vorher hat man einen erhöhten Leberwert festgestellt. Das müssen wir im Auge behalten. Und beim Röntgen zeigten ihre Hüften sich nicht ganz so makellos wie beim Willi, die Knie dagegen stabil und schön. (Wir wollten gern wissen, weshalb sie beim Laufen hinten immer so hoppelt …) Wegen der Hüften fand die Ärztin es in jedem Fall besser, dass sie so klein und leicht ist.
Wachstumsfugen konnte man – ebenfalls anders als beim Willi – bei Elli auf dem Röntgenbild keine mehr sehen. Sie ist also tatsächlich ausgewachsen. Jetzt müssen wir mit dem Futter aufpassen, damit sie nicht zu dick wird!

Aus Erfahrung mit der Kastration von Hündinnen weiß ich, dass die erste Nacht danach überstanden sein muss. Dann wird es ziemlich normal weitergehen. Und wenn in 10 Tagen die Fäden gezogen sind, wird alles schon wieder vergessen sein.

1. Nacht überstanden

Ein bissel unruhig haben wir in der letzten Nacht geschlafen. War ja auch alles noch so ungewohnt, und der Willi muss seinen Platz hier erst finden. Auch für Elli war das dann doch erst mal komisch. Ein zwar sympathischer aber doch noch fremder „Mann“ mit Frauchen und mir zusammen im Bett? Hm – ob ich ihm das erlaube?, hat sie wohl gedacht. Jedenfalls wurde er nun erstmals leicht angeknurrt. (Doch das hat sie beim Paulemann auch manchmal gemacht.)

Nach dem Frühstück gings aber erst mal raus in den Garten, …

… und Willi musste sein neues Reich erkunden.
Erst mal an der Hecke zu den Nachbarn entlang.

Dann über die Wiese vorn.
Während beide im Haus schon schön spielen, war die Elli hier draußen doch etwas skeptisch.

Dann gings nach hinten zum Hühnerhäuschen, …

… vorbei an der Holzbude und am Tomatenbeet.

Hops – rauf auf die Bank vorm Kompost und mal geschnüffelt, wo es auch für Paul immer so schön nach Mäuschen roch, …

(Elli musste natürlich dann auch da rauf!) 😉

… und weiter zur Appelwiese.
Wenn ich die beiden jetzt so sehe und bedenke, dass der Willi ja auch noch um einiges wächst, könnte ich mir vorstellen, dass es am Ende fast etwa so aussieht wie bei Emma und Paul. Zumindest eine Ecke höher als Paul wird er mit seinen langen Beinen auf jeden Fall werden …

Ja, und gleich werden wir erst mal schön spazieren gehen, auch wenn ich noch ziemlich müde bin … 😉

Mein Paulemann & ich

Auch im Haus spielen der Paulemann und ich gern, nicht nur im Garten. Drinnen haben wir viele tolle Spielzeuge, auch ein buntes Seil. Das lass ich mir zwar gern von meinen Leuten werfen, so dass ich es fangen und zu ihnen zurückbringen kann, damit lässt es sich aber auch prima mit meinem Paulemann zerren und kämpfen. Manchmal tue ich so, als würde ich mich unterwerfen, …

000

… aber dann greife ich wieder an und zeige es ihm!

000

Ich weiß ja, er tut mir nix, denn wir lieben uns … *wedel_wedel*

000

Morgen werde ich übrigens ein halbes Jahr alt! Jawoll! 🙂

Letzte Impfe – vorerst …

So, seit gestern Nachmittag hab ich die Impferei jetzt erst mal für ein Jahr hinter mir. Muss aber sagen, dass es dieses Mal überhaupt nicht weh getan hat. Ich hab jedenfalls keinen Mucks gesagt.
Bin jetzt ja auch schon fast groß und wiege 2,8 Kilo. Wow, da hat Frauchen sich gewundert, als ich auf der Waage lag. Hätte sie garnicht gedacht, sagt sie … *wedel*
Ja, und weil ich nun schon größer bin, hab ich auch ein neues, schickes Mädchen-Halsband gekriegt.
Schaut mal hier, da hab ich grad gefrühstückt:

Das sei wirklich sehr hübsch, meinte die Tierärztin, da müsse ich jetzt aber erst noch weiter reinwachsen. Dabei hat sie mich ganz lieb gestreichelt. Die ist wirklich nett!
Stimmt, noch ist das neue Halsband ziemlich locker. Wenn ich aber nun weiter wachse, kann man es auch größer stellen.
Sogar so ein „Klingelding“ wie beim Paul hängt da jetzt auch dran!
Seht ihr? Der hat sowas auch an seinem Halsband hängen.

Eine „Tassomarke“ sei das, sagt SIE.
Hm – jetzt, wo ich fast das gleiche wie der Paul habe, fühle ich mich doch gleich ein bisschen erwachsener …
(Heute bin ich übrigens genau 3 Monate und 4 Wochen alt! Am 17. Februar sinds genau 4 Monate.)

Insgesamt sei ich total gesund, hat die Ärztin gesagt. Augen gut, Ohren gut, toll glänzendes Fell, keine Flöhe oder sowas, Krallen gut, Zähne gut. Rundum nix zu meckern.

Und falls ihr euch fragt, weshalb die Fliesenfugen in unserer Küche so komisch aussehen: Frauchen sagt, bei uns habe, nachdem es hier ein paar Mal ganz dolle geregnet hat, schon mehrmals Wasser in unserer Küche gestanden. Nicht viel, aber so ungefähr 2cm hoch. Das sei aus einem Abfluss im Waschmaschinenraum hochgedrückt worden. Das sei zwar immer gut wieder weggegangen, seitdem seien aber die Fugen so scheckig. Da dieser Abfluss eigentlich garnicht mehr gebraucht wird, überlegt sie nun, ob man den nicht ganz dicht machen lässt …