Bereit für den Winter und seltsame Pilze

Hier ist heute schwer was los! Der Michi macht draußen alles fertig für den Winter. Er hängt Wasserschläuche ab, spritzt Gartenstühle und -bänke ab, hat auch die Holzterrasse am Teich mit so einem komischen Gerät und viel Wasser abgespritzt.

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Doch uns, den Willi und mich, kümmert das nicht weiter – wir laufen da halt so mittendurch …
Schnüffeln mal ein wenig am Kompostbeet, weil es dort ja immer mal wieder interessante Gerüche gibt.

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Laufen dann rüber zum Teich, weil wir mal ausprobieren wollten, ob die Terrasse dort nun nicht mehr so glitschig ist. Der Willi hats zuerst ausprobiert und offenbar für gut befunden.

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Ich hab derweil mal geschaut, ob sich in der Hecke nicht auch noch etwas tut. Aber da war nix Besonderes …

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Willi wollte trotzdem dort auch nochmal gucken.

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Aber ich wusste da ja schon, dass es dort nix gibt, was für uns interessant wäre.

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Dann sind wir nochmal rüber zur Wiese vor dem Kaminhäuschen. Da stand ja mal ein großer Walnussbaum, hat Frauchen uns erzählt. Der wurde damals, als der Paul immer verschimmelte Nüsse gefressen hat und dadurch plötzlich Probleme mit seiner Leber bekam, abgesägt.
Nun ist da nur noch ein Stumpf in der Erde, und aus dem wachsen jedes Jahr viele Pilze.
Der neugierige Willi muss daran natürlich immer mal wieder schnüffeln.

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Unsere Leute sind jedoch froh, dass wir die nicht anrühren und fressen, denn … man weiß ja nie, sagt Ulrike, ob die nicht vielleicht giftig sind …

 

 

Schönes Wetter!

Heute, wo das Wetter nochmal so toll sonnig ist und noch ein paar bunte Blätter an den Bäumen hängen, oder auf der Erde liegen, hat Frauchen nochmal ein paar Fotos vom Garten und von uns gemacht. Wir, der Willi und ich, sind ihr bei ihrem Foto-Gang durch den Garten gefolgt. Erst mal vorne ein wenig geschnüffelt.

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Dann nach hinten …

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… und mal hier geschnüffelt, …

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… mal dort.

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Willi ist dann sogar auf den Steinhaufen vom Wasserfall geklettert.

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Dann sind wir beide ein bissel am Ufer rumgekraucht.

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Schließlich weiter nach hinten zur Appelwiese.

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Da lief doch schon wieder jemand vorbei …

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Willi hat ganz hinten in der Ecke kontrolliert, dass sie auch wirklich wieder weg waren.
Alles klar!

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Zurück Richtung Kompost- und Tomatenbeet.
Hm …, mich sieht man da am Zaun fast garnicht. Willi ist mit seinen weißen Fellteilen immer besser zu sehen …

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Und da hörten wir auch schon das wilde Gebrumm von Michis Motorrad. Also nix wie zurück zur Garage und gehorcht!
Übrigens:
Falls ihr euch wundert, dass ich hier mein Halsbändchen mit der Tassomarke nicht trage – das hat Frauchen mir erst mal abgemacht, weil der Willi mich immer daran gezogen hat, so dass ich einmal richtig röcheln musste. Nee, dass der mich daran erwürgt, wollte sie auf keinen Fall! Da warten wir lieber, bis der Jüngling vernünftiger wird …

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Jou, das war er tatsächlich!
Also schnell rein und mit Papa schmusen gehen. Keine Zeit mehr für den Garten … *wedel*

Kastration komplett erledigt!

Ach, hätte ich eben fast vergessen:
Das mit der Kastration hab ich seit letzten Freitag-Nachmittag komplett hinter mir. Die Fäden, die hier noch in meiner Narbe am Bauch sitzen, sind nun raus! Endlich darf ich wieder alles machen! Draußen und drinnen wie eine Wilde rennen, mit Willi toben und so weiter … *freu*

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Hab ich vorher zwar auch schon gemacht, aber jetzt müssen unsere Leute sich deshalb keine Sorgen mehr machen: unter Sträuchern oder in der Hecke hindurchkrabbeln und mit Willi verstecken spielen.

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Oder einfach mit ihm ohne diesen blöden Anzug durch die Gegend stromern und …

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… endlich wieder spazierengehen!
Machen wir gleich auch wieder, der Willi mit seinem neuen Geschirr! Damit waren wir gestern schon alle zusammen wählen. Zeigen wir euch demnächst mal, muss SIE aber erst noch fotografieren … *wedel*

Beide mit Tassomarke jetzt!

So, nun haben wir beide eine Tassomarke am kleinen Halsband. (Frauchen sagt, das tragen wir überhaupt nur wegen dieser Bimmel-Marke. Wenn wie spazieren gehen, bekommen wir ein Geschirr um den Bauch, an dem man die Leine fest macht.)
Jetzt kann man nicht nur MICH heranklingeln hören, sondern auch den WILLI.

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Dazu musste der WILLI natürlich vom Tierarzt – genauso wie bei mir – auch erst mal einen Chip in den Hals gespritzt bekommen. Die Nummer von dem Chip muss man nämlich angeben, wenn man uns bei TASSO anmelden will. Und die kann man, wenn man mit einem bestimmten Gerät von außen über die Stelle fährt, darauf ablesen.
Wozu das gut ist?
Nun, diese Nummer gibt es nur EINMAL auf der ganzen Welt! Und wenn uns mal einer klaut, oder wenn wir uns mal verlaufen, kann man an dieser Nummer immer sehen, zu wem wir gehören. So können wir immer wieder nach Hause gebracht werden. Frauchen hat uns erzählt, dass auf diese Weise die EMMA 3x wieder zurück nach Hause gebracht werden konnte! Die war nämlich eine Ausreißerin, sagt sie.
Das mit dem Chip und mit TASSO finde ich einfach gut, denn ich möchte nicht mehr woanders hin! Und ich möchte auch nicht, dass der Willi mir noch einmal weggenommen wird. Das mit Paul war schon schlimm genug.
Warum die EMMA hier immer abhauen wollte, versteh ich nicht …

 

Alle im Kaminhäuschen

Wir haben bei uns hinterm Haus noch ein kleines Häuschen. „Kaminhäuschen“ nennen Michi und Ulrike das. Das haben unsere Leute vor ein paar Tagen mal ordentlich aufgeräumt und sauber gemacht. Sie sind da jetzt nämlich öfter drin, weil sie im Haus nicht mehr qualmen wollen, um uns die Luft dort nicht zu verpesten.
Gestern hat Frauchen darin mal wieder ein Feuer gemacht. Weil es ja doch ganz schön kalt geworden ist, hat sie gesagt. Und wirklich, als das Feuer brannte, wurde es darin schön warm!

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Wir, der Willi und ich, wollen ja immer mit, weil wir am liebsten ganz nah bei ihnen sind. Dann lassen sie aber die Tür offen stehen, wenn sie mit diesen komischen Dingern ihren Qualm machen. So – sagen sie – zieht alles schön ab, und wir müssen davon nicht viel einatmen.
Gestern waren wir also alle mal wieder in diesem Häuschen. Gleich nachdem der Michi (eeeendlich!!!) von der Arbeit gekommen war, sind wir da rein …
Logisch, dass ich ihm da ständig auf der Pelle hing, …

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…, und ihm ganz lange die Hand abschleckte.

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Da gestern schon der 4. Tag nach meiner Operation war, hat Ulrike mir dieses blöde Kleid mal ausgelassen. Auch nachdem sie gesehen hat, dass meine Narbe am Bauch gut geschlossen und trocken war. „Normalerweise dürften da keine Keime mehr eindringen können“, hat sie zu Michi gesagt, „in der Nacht zieh ich es ihr aber wieder an.“ „Wir müssen trotzdem gut aufpassen, dass sie sich nicht zu viel an der Narbe leckt“, hat der Michi gesagt, und sie haben auch den ganzen Tag lang aufgepasst, dass ich das nicht mache.

Der Willi war während dieser Zeit bei Ulrike auf dem Sofa. Erst hat er nur geguckt …

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…, dann ist er eingeschlafen.

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So sieht unser Kaminhäuschen aus, nachdem die beiden vor ein paar Tagen darin aufgeräumt und sauber gemacht haben. Das hat SIE gleich danach mal fotografiert.

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Damit ihr wisst, wo wir immer sitzen, wenn wir da drin sind, und wo ich so schön in der Decke auf dem Sofa wühlen und mich darin verstecken kann. Willi und ich sind auf jeden Fall immer gern mit unseren beiden Menschen in diesem kleinen Häuschen … *wedel*