Sorgen!!!

Im Moment machen sich unsere Leute große Sorgen um Emma. Der Knubbel an ihrer linken Schulter, der riesig groß geworden ist, tut ihr wohl inzwischen weh, und manchmal quiekt sie etwas beim Aufstehen. Laufen kann sie auch nicht mehr so gut, selbst den KLEINEN Rundgang schafft sie nur noch schwer.

Hier kann man ihren Riesenknubbel – oben am linken Bein – sehen. Das heißt nicht ganz, denn unter der Brust geht es damit noch weiter …

00-emmas-grosser-knubbel

Eigentlich wollten sie der Emma keine 3. Operation in Sachen „Knubbel“ mehr zumuten, jetzt geht beiden aber doch die Düse, und sie haben Angst, (genauso wie ich!), sie tatsächlich jetzt schon, mit nicht mal 11 Jahren, zu verlieren!

Am Montag Nachmittag hat sie mit Frauchen einen Termin beim Tierarzt. Da wollen sie sehen, ob nicht doch noch eine OP möglich ist.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich bald ohne meine Emma sein werde, wird mir ganz schlecht … 🙁
Hoffentlich folgt sie ihrer Freundin und Nachbarin Merle, die schon länger nicht mehr da ist, nicht ganz schnell in den Hundehimmel.
Was soll ich nur ohne sie machen …???

merle_emma2010004

Da waren die zwei noch zusammen, und ich war noch garnicht hier …
Drückt uns die Daumen, dass der Tierarzt da noch was machen kann!

Nach Emmas OP: Alles wieder paletti

So, endlich ist dieses OP-Theater um meine Emma wieder vorbei. Huuu, was wurde ich ständig angepfiffen: Geh da nicht ran, geh dort nicht ran, pfui Paul (!) und so weiter. Gingen wir nach draußen, kam immer ein „Kontrolleur“ mit, nix konnte man unbeobachtet machen. War ätzend – diese Zeit …

Jetzt ist aber alles wieder normal. Emma muss nicht mehr mit irgendeinem Hemdchen oder einem Pflaster am Bauch herumlaufen, und wir können wieder allein raus. Na gut, hier gerade mal wieder nicht, da war SIE mit uns draußen, klickte mal wieder mit diesem schwarzen Ding herum, aber gleich danach war sie auch schon wieder weg …

Camelien-26Maerz2015 2137

Da machten wir uns doch mal ganz entspannt auf unsere allmorgendliche Inspektionstour durch unser Revier.

Camelien-26Maerz2015 2138

Das heißt, eigentlich nur ich, denn meine Madame war noch ein bissel müde und faul.

Camelien-26Maerz2015 2140

Hinter dieser Hecke hab ich grad was gehört und gerochen. Aber ich weiß ja, dass ich da eigentlich nicht rüberhüpfen darf. Dann kommt wieder dieses „Pfui Beet!“ Werd ich mir also für später aufsparen, wenn SIE nicht mehr da ist …
In der Zwischenzeit tu ich so, als hätte ich von der Straße her irgendwas Interessantes gehört.

Camelien-26Maerz2015 2142

Und meine – im Gesicht schon ziemlich grau gewordene – alte Emma hat nix Besseres zu tun, als mir dabei zuzusehen …

Emma-26Maerz2015-imDreck

Faule Tucke …
Aber ich freu mich natürlich, dass ihr Krebs – nach dem, was das Labor zu ihrem Knubbel gesagt haben soll – garnicht ganz so schlimm ist, wie wir am Anfang dachten. Und bei dieser OP war wohl auch an den ausgeschnittenen Rändern kein Krebs mehr zu sehen, nur noch im Knubbel selbst. Doch auch dort soll es einer gewesen sein, der sich nicht überall in meiner Emma verteilt, also nur „wenig bösartig“ – hat SIE dem Michi erzählt.
Ha, sie bleibt mir also noch ein Weilchen erhalten. *wedel*

6. Tag nach Emmas 2. Krebs-OP

Bei uns kaut nach dem Hundefrühstück momentan alles – bis auf mich natürlich – genüsslich auf einem „Knäbbelken“ herum. Dabei herrscht genießerische Ruhe … 😉
Emma gehts an ihrem 6. Tag nach der OP schon wieder so gut, dass ich sie bremsen muss. *grins*

6-Tag-Emma-nach-2-OP_2087

Das Laborergebnis, das man mir gestern mitgeteilt hat, ist so lala. Die Ärztin, die sie operiert hat, erklärte mir, bei den bösartigen Tumoren dieser Krebsart (Hämangioperizytom) gäbe es verschiedene Stufen: die leicht bösartigen, die wenig bösartigen, die mittel bösartigen und die ganz fies bösartigen.
Bei Emma sei in dem größeren und besser durchbluteten Tumor etwas „wenig Bösartiges“ gefunden worden. Diese Art Tumor soll NICHT streuen. Außerdem habe man dieses Mal – im Gegensatz zur letzten OP und dem letzten Laborergebnis – auch an den Rändern nichts mehr gefunden.
Der Knubbel daneben war wirklich nur Fett.
Nach der letzten OP lag der bösartige Tumor ja direkt neben dem aktuell entfernten. Muss damals wohl auch die „wenig bösartige“ Variante gewesen sein. Das erklärt natürlich auch, weshalb man beim Ultraschall und beim Röntgen in ihrem Körper sonst nix gefunden hat. Hat mir der männliche Teil der Praxis beim letzten Mal allerdings nicht so schön erklärt, wie gestern die Ärztin.
Emmas Nach-OP-Hemdchen, auch das T-Shirt, das ich ihr danach umgebunden habe, hat sie sich übrigens selbst ausgezogen. Ich hab beschlossen, es jetzt auch so zu lassen. Sooo frisch ist die Wunde ja nun auch nicht mehr. Damit die Narbe jedoch nicht beschmutzt wird, (sie legt sich draußen gern mal in den Dreck), hab ich ihr ein Pflaster drauf geklebt. Das ist immer noch dran …
So, Knäbbelken sich weggekaut, jetzt gehts raus. Wenn nicht hier, …

6-Tag-Emma-nach-2-OP_2085

… dann dort, …

6-Tag-Emma-nach-2-OP_2089

… und dann ein bissel im Garten herumgestöbert.

6-Tag-Emma-nach-2-OP_2090

6-Tag-Emma-nach-2-OP_2095

Wenns Wetter schön bleibt, gibts gleich auch noch eine Schnüffel- und Pinkelrunde außerhalb des eigenen Reviers. Das ist immer die größte Freude.

Neuer Knubbel bei Emma!

Gestern war ich mit Emma mal wieder beim Tierarzt. Die neue Beule am Bauch wurde mir doch zu verdächtig und zu groß. Da es daneben noch einen weiteren, fühlbaren „Strang“ gibt, der sich ein bissel wie ein Schlauch anfühlt, wollte ich dann doch einmal abklären lassen, ob sie vielleicht einen Nabelbruch hat, und ob das, was sich da herauswölbt, evtl. Darm ist.

EmmasBeule-11Maerz2015_2077

Zunächst tastete der männliche Dr. ihren Bauch ab, und er kam zu dem Schluss, dass sie tatsächlich einen Nabelbruch hat, wenn auch nur in der Größe eines Bleistiftumfanges. Diese Wölbungen könnten Entzündungen sein, die das Potential hätten, die Leber zu schädigen. Er riet mir, das Ganze operativ zu beheben.
Ich sagte ihm, dass eine OP für uns aber nur in Frage käme, wenn ansonsten Emmas Bauch nicht voller Krebsgeschwüre sei, denn dann wollten wir ihr das nicht mehr zumuten.
Also wurde von seiner Frau auch noch ein Ultraschall gemacht.
Emma mal wieder aufs weiche Kissen auf dem Tisch gehoben, Bauch rasiert, Glibber drauf und gesucht.
Erfreuliches Ergebnis: Milz ist gut, Leber ist gut, beide Nieren sind gut. Auch ansonsten wurde erst mal nichts Krebsiges gefunden. Stimmung also auch gut.
Allerdings ist der große neue Knubbel stark durchblutet, was für die Ärztin darauf hindeutet, dass es evtl. doch ein Tumor sein könnte. Das Zweite, Schlauchige daneben scheint nur Fett zu sein, auf jeden Fall nichts Durchblutetes …

Nun haben wir gemeinsam beschlossen, Emma am Donnerstag, also morgen, nochmal zur Praxis zu bringen und ihre Lunge röntgen zu lassen, (gestern war das Gerät leider defekt), damit man vor der OP schauen kann, ob es dort Krebsgeschwüre gibt. Ist das nicht der Fall, was natürlich hoch erfreulich wäre, wird sie dann gleich im Anschluss doch nochmal operiert, denn dann stehen die Aussichten für unser Mädel nicht schlecht.

Ich bin schon ziemlich aufgeregt. Drückt uns die Daumen!!
Wäre toll, wenn die 4 Tage Chemohammer – ganz am Anfang/direkt nach der 1. OP – und die Zeit danach mit dem allabendlichen Metacam da irgendwas in den Griff bekommen hätte! Immerhin lag die Überlebensprognose nach der 1. OP und dem Ergebnis des eingeschickten Knotens ungefähr bei einem halben Jahr, und nun sind es schon 15 Monate, in denen es ihr – offenbar auch psychisch – supergut geht!
Und es wäre noch toller, wenn die Beule tatsächlich nur eine Entzündung oder kein bösartiger Tumor wäre!

Nachtrag 12. März 2015:
So, unser Mädchen ist wieder zuhause – im feinen, neuen Hemdchen. Paulemann ist entzückt, dass sie tatsächlich wieder bei ihm ist, und er will ihr garnicht mehr von der Seite weichen!

Anscheinend hat sie die OP sehr gut überstanden. Sie ist zwar noch ein bissel müde, doch nicht schlecht drauf.
Die Narbe haben wir selbst zwar noch nicht gesehen, aber sie soll ca. 20cm lang sein. Alles Herausgeschnittene wurde ins Labor geschickt.
Antibiotika und Schmerzmittel hat sie für heute genug bekommen, so dass wir ihr erst morgen weitere Schmerzpillen geben müssen – 5 Tage lang eine am Morgen und eine am Abend.
Und in 10 Tagen werden die Fäden gezogen.

So um den kommenden Dienstag herum rechnen wir mit dem Anruf zum Thema Laborergebnis. *bibber*

Emma-nach-OP-12Maerz2015

Nun sind wir also erst noch auf das Ergebnis der Laboruntersuchung gespannt. Daumen dürfen weiter gedrückt bleiben!
Hätte man beim vorherigen Röntgen in ihrer Lunge Metastasen gefunden, (nachdem beim Bauch-Ultraschall Milz, Leber und Nieren ja ok aussahen), hätten wir sie übrigens nicht operieren lassen. Über die Röntgenbilder und die Erklärungen dazu war ich jedoch hoch erfreut! Unter Umständen hat die bisherige Medikation (4 Tage Chemohammer – direkt nach der 1. OP, dann 15 Monate lang täglich Metacam) ja tatsächlich geholfen, den Krebs in den Griff zu bekommen. Das wäre natürlich supertoll!
Aber ich will noch nicht zu euphorisch sein. Abwarten …

Nachtrag 13. März 2015:
Der Tag geht etwas schwierig los. Die Narkose ist nun endgültig verschwunden, und die Schmerzpille von heute Morgen scheint noch nicht richtig zu wirken. Emma ist sehr staksig auf den Beinen, und sie quetscht sich am liebsten vor meine Füße – ganz nah ran auf jeden Fall. Dauerstreicheln und beruhigend auf sie einreden ist angesagt …