Willi ins Maul gestochen!

Willi kam vor 2 Tagen, am letzten Sonntag, mit einer dicken Backe zurück ins Haus. Er hat ja schon viele Hummeln, Bienen, Wespen mit dem Maul aus der Luft gefischt – so, wie er alles Fliegende gerne fängt. Aber eine dicke Backe hatte er noch nie.

Hier liegt er mit Elli draußen auf dem knüppeltrockenen Boden, und der Pfeil soll zeigen, welche Seite seiner Schnauze betroffen war.
Natürlich haben wir uns Sorgen gemacht, da wir von vielen Hunden, (natürlich auch Menschen), wussten, dass sie auf Insektenstiche, besonders Wespen und Hornissen, allergisch reagieren. Und weil wir auch ein Hornissennest in unserem Garten haben, war diese Sorge besonders groß, so dass wir ihn die ganze Zeit danach im Auge hatten. Falls er irgendwie apathisch reagierte, wären wir mit ihm schnellstens in die Tierklinik nach Greven gefahren. Natürlich muss nämlich sowas immer an einem Sonntag passieren, wo kein Tierarzt in der Nähe verfügbar ist … 🙁

Aber zum Glück ist alles gut gegangen! Schon am Abend war die Beule wieder bedeutend kleiner!

Alle im Kaminhäuschen

Wir haben bei uns hinterm Haus noch ein kleines Häuschen. „Kaminhäuschen“ nennen Michi und Ulrike das. Das haben unsere Leute vor ein paar Tagen mal ordentlich aufgeräumt und sauber gemacht. Sie sind da jetzt nämlich öfter drin, weil sie im Haus nicht mehr qualmen wollen, um uns die Luft dort nicht zu verpesten.
Gestern hat Frauchen darin mal wieder ein Feuer gemacht. Weil es ja doch ganz schön kalt geworden ist, hat sie gesagt. Und wirklich, als das Feuer brannte, wurde es darin schön warm!

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Wir, der Willi und ich, wollen ja immer mit, weil wir am liebsten ganz nah bei ihnen sind. Dann lassen sie aber die Tür offen stehen, wenn sie mit diesen komischen Dingern ihren Qualm machen. So – sagen sie – zieht alles schön ab, und wir müssen davon nicht viel einatmen.
Gestern waren wir also alle mal wieder in diesem Häuschen. Gleich nachdem der Michi (eeeendlich!!!) von der Arbeit gekommen war, sind wir da rein …
Logisch, dass ich ihm da ständig auf der Pelle hing, …

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…, und ihm ganz lange die Hand abschleckte.

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Da gestern schon der 4. Tag nach meiner Operation war, hat Ulrike mir dieses blöde Kleid mal ausgelassen. Auch nachdem sie gesehen hat, dass meine Narbe am Bauch gut geschlossen und trocken war. „Normalerweise dürften da keine Keime mehr eindringen können“, hat sie zu Michi gesagt, „in der Nacht zieh ich es ihr aber wieder an.“ „Wir müssen trotzdem gut aufpassen, dass sie sich nicht zu viel an der Narbe leckt“, hat der Michi gesagt, und sie haben auch den ganzen Tag lang aufgepasst, dass ich das nicht mache.

Der Willi war während dieser Zeit bei Ulrike auf dem Sofa. Erst hat er nur geguckt …

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…, dann ist er eingeschlafen.

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So sieht unser Kaminhäuschen aus, nachdem die beiden vor ein paar Tagen darin aufgeräumt und sauber gemacht haben. Das hat SIE gleich danach mal fotografiert.

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Damit ihr wisst, wo wir immer sitzen, wenn wir da drin sind, und wo ich so schön in der Decke auf dem Sofa wühlen und mich darin verstecken kann. Willi und ich sind auf jeden Fall immer gern mit unseren beiden Menschen in diesem kleinen Häuschen … *wedel*

 

In den Himmel geflogen …

Aufgenommen am 26. August 2017. Da sah man dem Paul schon an, dass es ihm nicht gut ging.

Eben ist unser Paulemann in den Himmel geflogen, und das schon mit nicht mal 7 Jahren!
Ich könnte kotzen!
Das hätten wir NIE für möglich gehalten! Aber es ging einfach nicht mehr, die letzte Nacht war einfach ZU schlimm! Wir haben beide total gelitten. Er wegen seines desolaten Zustands – und ich, weil ich ihm nicht helfen konnte. Einfach nur schrecklich! Denn eigentlich wollten wir ihn ja auf keinen Fall leiden lassen.

Elli hat ihn tot erlebt. Aber nach kurzem Beschnüffeln ging sie schnell zur Tagesordnung über. Das war erst mal positiv. Bin jedoch gespannt, wie es in nächster Zeit mit ihr weitergeht, wenn sie wirklich merkt, dass sie hier auf Dauer allein ist. 🙁

Wenn der Regen heute noch aufhört, werden wir beide erst mal wieder einen längeren, flotten Spaziergang machen. Michi und ich werden uns viel mit ihr beschäftigen müssen …

Machs gut, mein süßes, liebes Paulemännken, und grüß mir die Emma dort drüben! Du warst wirklich ein toller Hund!

Termin in der Tierklinik Greven

Paul und ich sind aus der Tierklinik in Greven zurück.

Tierklinik-Greven

Von der für die Kardiologie zuständigen Ärztin war ich sehr angetan. Wirklich supernett!
Sie hat mir während des Ultraschalls auch ganz viel erklärt, und ich habe das so weit verstanden: Pauls Herz sieht eigentlich garnicht so schlimm aus. Eine Herzkammer, (ich glaube, es war die linke), ist ganz normal groß, und die Klappen zum Vorhof schließen gut, sind auch nicht verdickt.
Bei der anderen sah es ein bissel anders aus. Da schlossen die Klappen nicht ganz so gut, etwas Aorta-Blut kam dabei noch durch, (also nicht dramatisch viel), und der Teil des Herzens war etwas vergrößert. Allerdings schienen die intakte Kammer und ihr Vorhof etwas vom Druck zu kompensieren, wenn ich das einigermaßen richtig verstanden habe.
Fest steht allerdings, dass er einen AV-Block hat, d.h., dass einige Schläge nicht beantwortet werden, der Rhythmus also gestört ist. Nur sieht das Herz eigentlich nicht unbedingt danach aus.

Warum in Pauls Lunge so viel Wasser war, konnte sie mir auch nicht sagen. Nur so viel, dass Paul zwar nicht unbedingt zu dick sei, dass es aber besser wäre, wenn er noch ein bisschen abnehmen könnte. Richtig dick sollte er besser NICHT werden.
Das mit dem Abnehmen werde ich bei Paul auf jeden Fall weiter versuchen!
Vor dem Chip war er ja auch schon schön von ca. 9 Kilo runter auf 7,5 – und der Chip wirkt ja nur noch bis in den September …

Auf meine Nachfragen
1. ob evtl. der Kastrations-Chip etwas mit dem Wasser in Pauls Lunge zu tun haben könnte:
Nein, unmöglich!
2. ob vielleicht die Zeckenbisse damit zu tun haben könnten:
Nein.

Insgesamt fand die Ärztin, dass Paul bisher von unserer TÄ schon gut behandelt wurde. Mit den Entwässerungs-Pillen sollen wir auf jeden Fall weitermachen. Sie hat mir nur noch Tropfen mitgegeben, mit denen man nochmal etwas versuchen könnte. Die werde ich ihm jetzt erst mal so geben wie besprochen.

Im Grunde können wir nun also nur hoffen, dass sich das Ganze möglichst lange nicht weiter verschlimmert. Einen richtigen „Durchbruch“ und ganz neue Erkenntnisse hat es nicht wirklich gegeben.

Sarah, die Tochter meiner Nachbarin hat sich – während wir weg waren – liebevoll um unsere Elli gekümmert. Ich hätte die Kleene mitgenommen, wenn ich gewusst hätte, dass alles doch relativ schnell ging. Ich dachte, ich müsste stundenlang warten, (weil ich zunächst von einer Vielzahl an Untersuchungen ausgegangen war – eigentlich von einer stationären Aufnahme, die aber nicht möglich war, weil die Ärztin offenbar am nächsten Tag in den Urlaub ging), und könnte in Greven neben der Klinik zwischendurch fix noch etwas besorgen, was uns im Haus dringend fehlte. War während der vergangenen Tage – aus vielleicht verständlichen Gründen – nicht zum Einkaufen gekommen. Da wäre es natürlich schlecht gewesen, wenn das Elli-Hündken im Wagen hätte warten müssen …

Paul, Stand heute – 3. August 2017

So, heute Nachmittag mit Paul nochmal in unsere TA-Praxis, morgen dann in die kardiologische Abteilung der Tierklinik Greven. Da ist zum Glück ein Termin ausgefallen, den ich übernehmen konnte, und das ist auch wichtig, weil eine der beiden Kardiologinnen danach für 3 Wochen im Urlaub und die Terminliste ansonsten für die nächste Zeit voll ist. Will beim Paul ja nicht unnötig lange warten!

Heute Morgen hat er aber mal wieder ausgelassen mit Elli gespielt. Hat er vorher eine Zeit lang nicht mehr so gemacht. Geht ihm also relativ gut heute. Hat in der Nacht auch ruhig geschlafen. (Natürlich direkt neben mir!) Nur weiß man natürlich nicht, für wie lange es so gut bleibt …