Ausgesperrt

Aus dem großen Gartenteil sind wir heute ausgesperrt. Direkt vor Frauchens Augen ist eben ein Drossel-Junges in den Salbei vorm Kaminhäuschen geplumpst, und die Drossel-Eltern schwirren mit Futter in der Schnauze durch den Garten.
Nun bleibt uns heute, (vielleicht auch noch morgen), nur der kleine Gartenteil auf der anderen Seite des Hauses. Dem Paulemann passt das – wie man sieht – so GAR nicht!

Und – ich gestehe: mir auch nicht! *grummel*
Wo ich doch soooo gern kleine Vögelchen jage …

Zurück aus Bramsche

So, die Hundis und ich sind gerade vom Tiergesundheitszentrum in Bramsche zurück.

Schön ist es dort. 🙂

© Tiergesundheitszentrum Grußendorf, Bramsche

 

Es sieht so aus, als seien all die Antibiotika garnicht nötig gewesen. Bei Paul scheint es gar keine Entzündung zu sein, also keine „bösen“ Bakterien, sondern trockene Augen, die aber irgendwann ebenfalls behandelt werden müssten, und zwar mit einer speziellen Salbe (OHNE Finger, wovor es mir schon graust, sondern direkt aus der Tube!), oder mit Tabletten, die aber Nebenwirkungen haben können. Hm …

Etwas Ansteckendes ist es bei beiden nicht, und es ist auch nicht bei beiden das Gleiche. Das sei nur Zufall. Genaueres weiß ich zu Paul am Donnerstag, dann ist das Ergebnis eines neuen/anderen Abstrichs da. Werde ich bei einem Anruf dort erfahren …
Bei Elli wohl auch keine Bakterien, sondern etwas, das bei Welpen, besonders beim Wachsen und Zahnen häufig vorkommt. Da würden die Augen schon mal tränen und leicht „erröten“. Bei ihr muss also erst mal nichts mehr gemacht werden – außer abwarten.

Das mit ihren Zähnchen muss ich dann mit unserer hiesigen Praxis besprechen und den überzähligen Zahn wohl ziehen lassen müssen, wenn er bis zum übernächsten Donnerstag (4. Mai) noch nicht ausgefallen ist. Das dann aber wieder in Rheine, dazu muss ich nicht mehr so weit fahren.

Na dann …
Hört sich SO auf jeden Fall schon mal besser an.

Mein Paulemann & ich

Auch im Haus spielen der Paulemann und ich gern, nicht nur im Garten. Drinnen haben wir viele tolle Spielzeuge, auch ein buntes Seil. Das lass ich mir zwar gern von meinen Leuten werfen, so dass ich es fangen und zu ihnen zurückbringen kann, damit lässt es sich aber auch prima mit meinem Paulemann zerren und kämpfen. Manchmal tue ich so, als würde ich mich unterwerfen, …

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… aber dann greife ich wieder an und zeige es ihm!

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Ich weiß ja, er tut mir nix, denn wir lieben uns … *wedel_wedel*

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Morgen werde ich übrigens ein halbes Jahr alt! Jawoll! 🙂

Mein Kastrations-Chip …

Ich bin vielleicht im Stress, sag ich euch! Seit die mir vor  zweieinhalb Wochen diesen Kastrations-Chip eingesetzt haben, bin ich dauernd heiß auf die Elli! Ich könnte ständig an ihrem Hinterteil herumschnüffeln und sie vernaschen, obwohl sie doch noch garnicht heiß ist! Weiß garnicht, wie mir gerade geschieht …

Wohin sie auch flitzt – ich immer hinterher.

Und wenn ich eine Weile hinter ihr her gerannt bin, bin ich völlig fertig …

Meine Leute nervts! Dauernd rufen sie „Pfui!“ oder sowas! Immer bekomme ich Schimpfe, wenn ich versuche, auf ihr herumzureiten!

Frauchen hat nun mal interessiert, wie genau dieser Chip wirkt, und hat genau zu dieser Frage HIER eine Antwort gefunden.
Nun weiß sie, dass der Wirkstoff in diesem Chip DESLORELIN ist, und dass das Zeug uns Rüden in der ersten Zeit nach dem Einsetzen besonders geil macht.
In diesem Absatz aus dem Artikel steht es, ich zitiere mal:

Wie wirkt Deslorelin?
Deslorelin ähnelt einem natürlichen Hormon, welches in Pulsen freigesetzt wird und die Produktion von Geschlechtshormonen stimuliert. Da das Deslorelin aus dem Implantat dauerhaft freigesetzt wird, kommt nach einer Phase der verstärkten Anregung der Hormonproduktion zu einer sogenannten Downregulation. Das heißt: Die Hormondrüsen stellen die Produktion von Geschlechtshormonen zeitweise ein. Man kann sich diesen Mechanismus als eine Art Schutzmaßnahme des Körpers vorstellen. Diese Wirkweise hat zur Folge, dass die erwünschte Wirkung erst etwa vier Wochen nach dem Einsetzen des Implantats eintritt. Zuvor kann es sogar zu einer Steigerung des Sexualverhaltens kommen.“

„Na, dann warten wir nun mal ab“, sagt sie, „und hoffen, dass der Stress möglichst bald vorübergeht!“ …