Unser kleiner Tierfriedhof

Hier ist seit dem letzten Wochenende nicht nur die letzte Ruhestätte von Felix und Emma, sondern auch die vom Paul.
Heute hätte unser Paulemann Geburtstag und wäre 7 Jahre alt geworden … 🙁
Wir können es immer noch nicht wirklich fassen!

Sieht für mich fast so aus, als wollten unsere beiden Kleinen dem Paul einen Geburtstagsbesuch machen wollen …

Ellis Supernase

Wir haben es schon länger gemerkt: Die Elli ist ein absoluter Nasen-Hund, Farben kann sie nicht gut erkennen. Sie findet z.B. einen orangenen Ball auf der grünen Wiese nicht mit den Augen, sie muss ihn erschnüffeln. Willi dagegen ist eine Mischung aus Augen- und Nasen-Hund, wobei er die Augen wohl etwas häufiger und intensiver einsetzt. Jedenfalls in bestimmten Situationen – wie z.B. beim Finden von weggeworfenem Spielzeug, das zu suchen ist.
Folgende Situation gabs bei diesen beiden Bildern:
Der Willi hatte ein ziemlich großes Knäbbelken, an dem er nach etwa der Hälfte keine Lust mehr hatte. Es irgendwo unbeaufsichtigt liegen lassen, wollte er allerdings auch nicht, da Elli schon die ganze Zeit großes Interesse daran gezeigt hatte. Sie hätte es sich sofort geschnappt.
Als er mir damit auf die Toilette folgte und ein bissel hilflos jankerte, hab ich es ihm daher abgenommen und es fix ins kleine Waschbecken gelegt. Unsichtbar für ihn. Als ich die Toilette wieder verlassen und die Kamera geholt hatte, nahm er wohl an, ich müsste es noch irgendwo bei mir haben. Elli aber roch, dass es noch in der Gästetoilette sein musste. Mit der Nase findet sie auch im Haus alles, was sie sucht, da können wir es noch so gut und unsichtbar versteckt haben.
Wer mit dem einen Sinn Probleme hat, intensiviert halt den anderen …

😉

Elli, Willi und die Maronenschale

Mittlerweile kann der Willi wieder normal – auf allen 4 Beinen – laufen und spielen. Ich weiß nicht, ob ARNICA-Globuli oder TRAUMEEL-Pillen ihm dabei geholfen haben, oder ob es ganz einfach die vergangene Zeit und das weitere Wachstum war. Jedenfalls humpelt er nicht mehr, wie das kleine Video von gestern beweist. 😉

Die Elli konnte gestern, …

…, am 2. Tag nach ihrer Kastration, schon wieder ganz schön biestig sein.

Erstaunlich! 😉

(Wie ich dabei sehe, muss ich gleich erst mal wieder dringend saugen. Wir sind halt viel draußen und schleppen beim Reinkommen so einiges in die Wohnung …)

Heute Nacht hat sie sich übrigens ihren Body ausgezogen. Ich hatte vorm Schlafengehen vergessen, das Teil hinten wieder zu schließen. Meine Schuld also! Aber ich dachte wirklich, dass ihr Zebra-Anzug auch SO eng genug saß, so dass sie es nicht schaffen könnte. Fehleinschätzung.
Mittlerweile hab ich ihn ihr wieder angezogen und werde nun besser aufpassen. Man lernt ja nie aus …

Ellis Kastration heute

Mir war ja mulmig dabei, doch es muss bei einem Rüden im Haus einfach sein. Heute morgen um 8 Uhr hatten wir den Kastrations-Termin. Um viertel vor 12 konnte ich die arme Maus wieder abholen.

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Sie gibt keinen Mucks von sich, nur wenn der Willi ihr im Moment zu nah kommt, gibts mal ein kurzes, aber heftiges Keifen.
Ansonsten weiß sie sicher nicht, wie ihr geschieht. Richtig weh tut es vielleicht nicht, denn sie hat Metacam und ein noch stärkeres Schmerzmittel bekommen, aber auch dieses seltsame Ding, was man ihr angezogen hat … Nee, ich glaube, das mag sie nicht.
Außerdem zittert sie viel, und da ich von eigenen OPs weiß, dass man nach Narkosen immer tierisch friert, hat sie noch eine 2. Decke bekommen.

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Damit scheint es zu gehen. Nu ja – einigermaßen.

Während der OP hat man festgestellt, dass bei ihr wieder eine Läufigkeit beginnt. Viel zu früh! Die erste Läufigkeit war doch erst im Juni! Die OP sei trotzdem gut gelungen, sagte die Ärztin.
Bei der Blutuntersuchung vorher hat man einen erhöhten Leberwert festgestellt. Das müssen wir im Auge behalten. Und beim Röntgen zeigten ihre Hüften sich nicht ganz so makellos wie beim Willi, die Knie dagegen stabil und schön. (Wir wollten gern wissen, weshalb sie beim Laufen hinten immer so hoppelt …) Wegen der Hüften fand die Ärztin es in jedem Fall besser, dass sie so klein und leicht ist.
Wachstumsfugen konnte man – ebenfalls anders als beim Willi – bei Elli auf dem Röntgenbild keine mehr sehen. Sie ist also tatsächlich ausgewachsen. Jetzt müssen wir mit dem Futter aufpassen, damit sie nicht zu dick wird!

Aus Erfahrung mit der Kastration von Hündinnen weiß ich, dass die erste Nacht danach überstanden sein muss. Dann wird es ziemlich normal weitergehen. Und wenn in 10 Tagen die Fäden gezogen sind, wird alles schon wieder vergessen sein.