Kastration komplett erledigt!

Ach, hätte ich eben fast vergessen:
Das mit der Kastration hab ich seit letzten Freitag-Nachmittag komplett hinter mir. Die Fäden, die hier noch in meiner Narbe am Bauch sitzen, sind nun raus! Endlich darf ich wieder alles machen! Draußen und drinnen wie eine Wilde rennen, mit Willi toben und so weiter … *freu*

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Hab ich vorher zwar auch schon gemacht, aber jetzt müssen unsere Leute sich deshalb keine Sorgen mehr machen: unter Sträuchern oder in der Hecke hindurchkrabbeln und mit Willi verstecken spielen.

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Oder einfach mit ihm ohne diesen blöden Anzug durch die Gegend stromern und …

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… endlich wieder spazierengehen!
Machen wir gleich auch wieder, der Willi mit seinem neuen Geschirr! Damit waren wir gestern schon alle zusammen wählen. Zeigen wir euch demnächst mal, muss SIE aber erst noch fotografieren … *wedel*

Beide mit Tassomarke jetzt!

So, nun haben wir beide eine Tassomarke am kleinen Halsband. (Frauchen sagt, das tragen wir überhaupt nur wegen dieser Bimmel-Marke. Wenn wie spazieren gehen, bekommen wir ein Geschirr um den Bauch, an dem man die Leine fest macht.)
Jetzt kann man nicht nur MICH heranklingeln hören, sondern auch den WILLI.

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Dazu musste der WILLI natürlich vom Tierarzt – genauso wie bei mir – auch erst mal einen Chip in den Hals gespritzt bekommen. Die Nummer von dem Chip muss man nämlich angeben, wenn man uns bei TASSO anmelden will. Und die kann man, wenn man mit einem bestimmten Gerät von außen über die Stelle fährt, darauf ablesen.
Wozu das gut ist?
Nun, diese Nummer gibt es nur EINMAL auf der ganzen Welt! Und wenn uns mal einer klaut, oder wenn wir uns mal verlaufen, kann man an dieser Nummer immer sehen, zu wem wir gehören. So können wir immer wieder nach Hause gebracht werden. Frauchen hat uns erzählt, dass auf diese Weise die EMMA 3x wieder zurück nach Hause gebracht werden konnte! Die war nämlich eine Ausreißerin, sagt sie.
Das mit dem Chip und mit TASSO finde ich einfach gut, denn ich möchte nicht mehr woanders hin! Und ich möchte auch nicht, dass der Willi mir noch einmal weggenommen wird. Das mit Paul war schon schlimm genug.
Warum die EMMA hier immer abhauen wollte, versteh ich nicht …

 

Alle im Kaminhäuschen

Wir haben bei uns hinterm Haus noch ein kleines Häuschen. „Kaminhäuschen“ nennen Michi und Ulrike das. Das haben unsere Leute vor ein paar Tagen mal ordentlich aufgeräumt und sauber gemacht. Sie sind da jetzt nämlich öfter drin, weil sie im Haus nicht mehr qualmen wollen, um uns die Luft dort nicht zu verpesten.
Gestern hat Frauchen darin mal wieder ein Feuer gemacht. Weil es ja doch ganz schön kalt geworden ist, hat sie gesagt. Und wirklich, als das Feuer brannte, wurde es darin schön warm!

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Wir, der Willi und ich, wollen ja immer mit, weil wir am liebsten ganz nah bei ihnen sind. Dann lassen sie aber die Tür offen stehen, wenn sie mit diesen komischen Dingern ihren Qualm machen. So – sagen sie – zieht alles schön ab, und wir müssen davon nicht viel einatmen.
Gestern waren wir also alle mal wieder in diesem Häuschen. Gleich nachdem der Michi (eeeendlich!!!) von der Arbeit gekommen war, sind wir da rein …
Logisch, dass ich ihm da ständig auf der Pelle hing, …

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…, und ihm ganz lange die Hand abschleckte.

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Da gestern schon der 4. Tag nach meiner Operation war, hat Ulrike mir dieses blöde Kleid mal ausgelassen. Auch nachdem sie gesehen hat, dass meine Narbe am Bauch gut geschlossen und trocken war. „Normalerweise dürften da keine Keime mehr eindringen können“, hat sie zu Michi gesagt, „in der Nacht zieh ich es ihr aber wieder an.“ „Wir müssen trotzdem gut aufpassen, dass sie sich nicht zu viel an der Narbe leckt“, hat der Michi gesagt, und sie haben auch den ganzen Tag lang aufgepasst, dass ich das nicht mache.

Der Willi war während dieser Zeit bei Ulrike auf dem Sofa. Erst hat er nur geguckt …

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…, dann ist er eingeschlafen.

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So sieht unser Kaminhäuschen aus, nachdem die beiden vor ein paar Tagen darin aufgeräumt und sauber gemacht haben. Das hat SIE gleich danach mal fotografiert.

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Damit ihr wisst, wo wir immer sitzen, wenn wir da drin sind, und wo ich so schön in der Decke auf dem Sofa wühlen und mich darin verstecken kann. Willi und ich sind auf jeden Fall immer gern mit unseren beiden Menschen in diesem kleinen Häuschen … *wedel*

 

Au weia!

Kurz nachdem das Michi-Herrchen zu uns von der Ostsee (?) wieder nach Hause gekommen ist und sich sofort in den Willi verliebt hatte, ist dem, als er mit mir spielen wollte, etwas ganz, ganz Blödes passiert. Michi wollte uns ein Bällchen werfen, Willi ist hochgesprungen, kam mit seinen Beinen wieder auf dem Boden auf und ist mit dem linken Hinterbein ganz doof umgeknickt.

Da hat er gaaaanz laut geschrien, und Michi hat ihn auf den Schoß genommen. Da war er dann wieder ruhig.
Ulrike-Frauchen kam aus dem Haus gestürmt, hat ganz aufgeregt gefragt, was denn passiert sei. Michi hats ihr erzählt, und sie haben beide nun den Willi beim Laufen beobachtet. Er konnte mit dem linken Hinterbein nicht mehr auftreten!
So ein Mist aber auch, hat Frauchen gesagt und dann gleich beim Tierarzt angerufen. Sie konnte mit Willi sofort hinfahren.

Hinterher hat sie uns erzählt, dass der Tierarzt den Willi genau untersucht hat. Am Beinchen gezogen z.B., aber das tat dem Willi weh! Außerdem hat er ihm in den Mund geschaut, weil ja gerade neue Zähne bei ihm kommen, hat ihn überall abgetastet und sein Herz abgehört.
Alles ok, hat der Tierarzt dann gesagt, Willi sei ein TOP-HUND!
Dann hat er ihm eine dünne Spritze gegen die Schmerzen und eine dicke mit einem Chip gegeben und Frauchen gesagt, heute früh müsste mit dem Hinterbein eigentlich alles wieder gut sein. Wenn nicht, müssten sie nochmal kommen, dann müsste man den Willi röntgen und schauen, ob es nicht doch schlimmer sei als gedacht.

Tja, und heute Morgen tritt er mit dem kranken Bein immer noch nicht wieder auf. Da hat sie gestöhnt und gemeint, man habe wohl ein Abo beim Tierarzt mit den Hunden. Gleich wird SIE wohl wieder dort anrufen und mit Willi hinfahren müssen.
Ich passe dann so lange auf das Michi-Herrchen auf …

Nachtrag – Ulrike:
So, Willi und ich sind gerade vom Tierarzt zurück. Auf den Röntgenbildern ist nix Schlimmes zu sehen. Willi hat wunderbare Hüften mit toll geformten Hüftkugeln und wohlgeformten Hüftpfannen, die die Kugeln so umschließen, wie es sein muss. Nichts, was auf eine Verletzung dort hindeutet, kein Riss, nichts.
Die Kniegelenke sehen ebenfalls prima aus. Beim „Schubladentest“ und bei weiteren Tests gibt es keinen Hinweis auf einen Bänderriss. Nur an der Seite, die ihm weh tut, ist eine kleine Macke in der Wachstumsfuge unterm Kniegelenk zu sehen. Die Tierärzte sehen das als die Ursache des Übels an.
Da er trotz der Schmerzmedikation das Bein überwiegend anhebt beim Laufen, (also meist auf 3 Beinen läuft, nur ab und zu mal alle Beine aufsetzt), hält man es für sowas wie einen Eigenschutz vom Willi. Er schont das Bein selbst.
Erst mal wird also nichts gemacht, nur verfolgt, wie sich alles entwickelt.
Ich glaube, da haben wir nochmal Glück gehabt!