Termin in der Tierklinik Greven

Paul und ich sind aus der Tierklinik in Greven zurück.

Tierklinik-Greven

Von der für die Kardiologie zuständigen Ärztin war ich sehr angetan. Wirklich supernett!
Sie hat mir während des Ultraschalls auch ganz viel erklärt, und ich habe das so weit verstanden: Pauls Herz sieht eigentlich garnicht so schlimm aus. Eine Herzkammer, (ich glaube, es war die linke), ist ganz normal groß, und die Klappen zum Vorhof schließen gut, sind auch nicht verdickt.
Bei der anderen sah es ein bissel anders aus. Da schlossen die Klappen nicht ganz so gut, etwas Aorta-Blut kam dabei noch durch, (also nicht dramatisch viel), und der Teil des Herzens war etwas vergrößert. Allerdings schienen die intakte Kammer und ihr Vorhof etwas vom Druck zu kompensieren, wenn ich das einigermaßen richtig verstanden habe.
Fest steht allerdings, dass er einen AV-Block hat, d.h., dass einige Schläge nicht beantwortet werden, der Rhythmus also gestört ist. Nur sieht das Herz eigentlich nicht unbedingt danach aus.

Warum in Pauls Lunge so viel Wasser war, konnte sie mir auch nicht sagen. Nur so viel, dass Paul zwar nicht unbedingt zu dick sei, dass es aber besser wäre, wenn er noch ein bisschen abnehmen könnte. Richtig dick sollte er besser NICHT werden.
Das mit dem Abnehmen werde ich bei Paul auf jeden Fall weiter versuchen!
Vor dem Chip war er ja auch schon schön von ca. 9 Kilo runter auf 7,5 – und der Chip wirkt ja nur noch bis in den September …

Auf meine Nachfragen
1. ob evtl. der Kastrations-Chip etwas mit dem Wasser in Pauls Lunge zu tun haben könnte:
Nein, unmöglich!
2. ob vielleicht die Zeckenbisse damit zu tun haben könnten:
Nein.

Insgesamt fand die Ärztin, dass Paul bisher von unserer TÄ schon gut behandelt wurde. Mit den Entwässerungs-Pillen sollen wir auf jeden Fall weitermachen. Sie hat mir nur noch Tropfen mitgegeben, mit denen man nochmal etwas versuchen könnte. Die werde ich ihm jetzt erst mal so geben wie besprochen.

Im Grunde können wir nun also nur hoffen, dass sich das Ganze möglichst lange nicht weiter verschlimmert. Einen richtigen „Durchbruch“ und ganz neue Erkenntnisse hat es nicht wirklich gegeben.

Sarah, die Tochter meiner Nachbarin hat sich – während wir weg waren – liebevoll um unsere Elli gekümmert. Ich hätte die Kleene mitgenommen, wenn ich gewusst hätte, dass alles doch relativ schnell ging. Ich dachte, ich müsste stundenlang warten, (weil ich zunächst von einer Vielzahl an Untersuchungen ausgegangen war – eigentlich von einer stationären Aufnahme, die aber nicht möglich war, weil die Ärztin offenbar am nächsten Tag in den Urlaub ging), und könnte in Greven neben der Klinik zwischendurch fix noch etwas besorgen, was uns im Haus dringend fehlte. War während der vergangenen Tage – aus vielleicht verständlichen Gründen – nicht zum Einkaufen gekommen. Da wäre es natürlich schlecht gewesen, wenn das Elli-Hündken im Wagen hätte warten müssen …