Nach Emmas OP: Alles wieder paletti

So, endlich ist dieses OP-Theater um meine Emma wieder vorbei. Huuu, was wurde ich ständig angepfiffen: Geh da nicht ran, geh dort nicht ran, pfui Paul (!) und so weiter. Gingen wir nach draußen, kam immer ein „Kontrolleur“ mit, nix konnte man unbeobachtet machen. War ätzend – diese Zeit …

Jetzt ist aber alles wieder normal. Emma muss nicht mehr mit irgendeinem Hemdchen oder einem Pflaster am Bauch herumlaufen, und wir können wieder allein raus. Na gut, hier gerade mal wieder nicht, da war SIE mit uns draußen, klickte mal wieder mit diesem schwarzen Ding herum, aber gleich danach war sie auch schon wieder weg …

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Da machten wir uns doch mal ganz entspannt auf unsere allmorgendliche Inspektionstour durch unser Revier.

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Das heißt, eigentlich nur ich, denn meine Madame war noch ein bissel müde und faul.

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Hinter dieser Hecke hab ich grad was gehört und gerochen. Aber ich weiß ja, dass ich da eigentlich nicht rüberhüpfen darf. Dann kommt wieder dieses „Pfui Beet!“ Werd ich mir also für später aufsparen, wenn SIE nicht mehr da ist …
In der Zwischenzeit tu ich so, als hätte ich von der Straße her irgendwas Interessantes gehört.

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Und meine – im Gesicht schon ziemlich grau gewordene – alte Emma hat nix Besseres zu tun, als mir dabei zuzusehen …

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Faule Tucke …
Aber ich freu mich natürlich, dass ihr Krebs – nach dem, was das Labor zu ihrem Knubbel gesagt haben soll – garnicht ganz so schlimm ist, wie wir am Anfang dachten. Und bei dieser OP war wohl auch an den ausgeschnittenen Rändern kein Krebs mehr zu sehen, nur noch im Knubbel selbst. Doch auch dort soll es einer gewesen sein, der sich nicht überall in meiner Emma verteilt, also nur „wenig bösartig“ – hat SIE dem Michi erzählt.
Ha, sie bleibt mir also noch ein Weilchen erhalten. *wedel*