6. Tag nach Emmas 2. Krebs-OP

Bei uns kaut nach dem Hundefrühstück momentan alles – bis auf mich natürlich – genüsslich auf einem „Knäbbelken“ herum. Dabei herrscht genießerische Ruhe … 😉
Emma gehts an ihrem 6. Tag nach der OP schon wieder so gut, dass ich sie bremsen muss. *grins*

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Das Laborergebnis, das man mir gestern mitgeteilt hat, ist so lala. Die Ärztin, die sie operiert hat, erklärte mir, bei den bösartigen Tumoren dieser Krebsart (Hämangioperizytom) gäbe es verschiedene Stufen: die leicht bösartigen, die wenig bösartigen, die mittel bösartigen und die ganz fies bösartigen.
Bei Emma sei in dem größeren und besser durchbluteten Tumor etwas „wenig Bösartiges“ gefunden worden. Diese Art Tumor soll NICHT streuen. Außerdem habe man dieses Mal – im Gegensatz zur letzten OP und dem letzten Laborergebnis – auch an den Rändern nichts mehr gefunden.
Der Knubbel daneben war wirklich nur Fett.
Nach der letzten OP lag der bösartige Tumor ja direkt neben dem aktuell entfernten. Muss damals wohl auch die „wenig bösartige“ Variante gewesen sein. Das erklärt natürlich auch, weshalb man beim Ultraschall und beim Röntgen in ihrem Körper sonst nix gefunden hat. Hat mir der männliche Teil der Praxis beim letzten Mal allerdings nicht so schön erklärt, wie gestern die Ärztin.
Emmas Nach-OP-Hemdchen, auch das T-Shirt, das ich ihr danach umgebunden habe, hat sie sich übrigens selbst ausgezogen. Ich hab beschlossen, es jetzt auch so zu lassen. Sooo frisch ist die Wunde ja nun auch nicht mehr. Damit die Narbe jedoch nicht beschmutzt wird, (sie legt sich draußen gern mal in den Dreck), hab ich ihr ein Pflaster drauf geklebt. Das ist immer noch dran …
So, Knäbbelken sich weggekaut, jetzt gehts raus. Wenn nicht hier, …

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… dann dort, …

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… und dann ein bissel im Garten herumgestöbert.

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Wenns Wetter schön bleibt, gibts gleich auch noch eine Schnüffel- und Pinkelrunde außerhalb des eigenen Reviers. Das ist immer die größte Freude.